?? OPER ? Pietro Mascagni (*1863) ? IRIS ? Roma 1996 ? 2CD
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Description
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!!! – BEIM HERSTELLER NICHT MEHR ERHÄLTLICH – !!!
Pietro Mascagni (1863 – 1945)
IRIS
Oper in drei Akten
Libretto von Luigi Illica
Uraufführung: Roma, Teatro Costanzi, 22. November 1898
Gesamtaufnahme in italienischer Originalsprache
Live-Mitschnitt szenischer Aufführungen, Roma, Teatro dell’Opera di Roma, Januar 1996
BESETZUNG
Der Blinde — NICOLAI GHIAUROV
Iris, seine Tochter — DANIELA DESSÌ
Osaka — JOSÉ CURA
Kyoto — ROBERTO SERVILE
Dhia — MICHIÈ NAKAMARU
Eine Geisha — MICHIÈ NAKAMARU
Ein Hausierer — CORRADO AMICI
Ein Lumpensammler — EZIO DI CESARE
Zwei Lumpensammler — FABRIZIO MENOTTA / RICCARDO COLTELLACCI
CORO DEL TEATRO DELL’ OPERA DI ROMA
ORCHESTRA DEL TEATRO DELL’ OPERA DI ROMA
Dirigent — GIANLUIGI GELMETTI
Label: RICORDI.
2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 126:29.
Jewel-Case in Pappschuber mit 118seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (italienisch / englisch).
Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu / Booklet mit leichten Gebrauchsspuren.
HANDLUNG
Japan, Ende des 19. Jahrhunderts.
PROLOG
Die Nacht – Die ersten Sonnestrahlen – Die Blumen – Die Morgenröte – Die Sonne erscheint – Der Tag bricht an: Als personifizierte Sonne singt der Chor den grandiosen Hymnus „Son Io! Son Io la Vita!“ („Ich bin’s! Ich bin das Leben!“).
ERSTER AKT
In einem japanischen Dorf lebt das Mädchen Iris (Pflanzenname als Symbol ihrer reinen Naturhaftigkeit und Blumenliebe) bei ihrem blinden Vater. Der reiche junge Lebemann Osaka hat in Iris verliebt, und beauftragt Kyoto, einen Teehausbesitzer, sie für ihn zu entführen (beide tragen die quasi „anonymen“ Namen japanischer Großstädte als Symbol für die – wie in der literarischen Form der „moralischen Erzählung“ des 18. Jahrhunders – moralische Gefährdung der ländlichen Unschuld durch die Stadt und ihre Sündhaftigkeit, die Bewohner der Residenz bzw. das „verdorbene“ Leben bei Hofe). Zu diesem Zweck arrangieren die beiden eine Theateraufführung mit Puppen, in der Osaka selbst die Rolle des Sonnensohnes Jor spielt (in der moralische Literatur der Aufklärung galten Romane und Theaterstücke als Mittel der Verführung ländlicher Unschuld). Als die immer mehr faszinierte Iris sich interessiert dem Schauspiel nähert, wird sie – von den in den Plan eingeweihten Schleiertänzerinnen – eingekeist, auf diese Weise von den anderen Zuschauern abgeschirmt und dann entführt. Kyoto legt ihrem Vater, dem Blinden, Geld und eine schriftliche Mitteilung auf die Schwelle: Iris habe ihn verlassen und sich in eines der Freudenhäuser der nahen Stadt geflüchtet. Der Alte verlangt daraufhin, in die Stadt geführt zu werden, um seine Tochter zu suchen, denn er will ihr seinen Fluch persönlich entgegenschleudern.
ZWEITER AKT
Iris ist aus ihrer Ohnmacht, in die sie vor Schreck gefallen war, erwacht und findet sich in Osakas prunkvollem Haus wieder. Dieser versucht sie zu verführen, doch sie setzt sich zur Wehr. Sie durchschaut das falsche Spiel, denn sie erkennt die Stimme des Sonnensohnes Jor aus dem Theaterstück wieder. Osaka wird des vergeblichen Werbens um Iris schnell müde und schenkt sie schließlich Kyoto. Dieser putzt das arme Mädchen fein heraus und setzt es, um Männer anzulocken, in sein Teehaus. Dort findet der blinde Vater schließlich seine Tochter wieder. Voller Verachtung schleudert er ihr ein Handvoll Dreck ins Gesicht und verflucht sie. Die Schmach nicht weiter ertragen könnend, läuft das Mädchen davon und stürzt sich in einen Abgrund.
DRITTER AKT
Am Grunde einer Schlucht liegt Iris im Müll der Stadt. Ein paar Lumpensammler sind bereits dabei, die Kleider der stark Geschwächten zu durchsuchen und sie auszuziehen. Doch da gibt die vermeintlich Tote ein Lebenszeichen von sich. Entsetzt laufen die Lumpensammler fort. Iris ist wieder zu sich gekommen und begreift, daß sie bald sterben wird. Wie zu ihrem Tod geht die Morgensonne auf und taucht sie in ihr rosenfarbenes Licht. Während das Mädchen – die „gepflückte Blume“ – verwelkt und stirbt, erblüht ein Meer von irisierenden, in allen Farben leuchtenden Blumen um sie herum. Der Chor – als personifizierte Sonne – wiederholt den Hymnus des Prologs „Dei Mondi Io la Cagione / Dei Cieli Io la Ragione!“ („Ich bin der Urgrund der Welten / Der Himmel ist durch mich!“).
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