?? OPER ? Giuseppe Verdi ? RIGOLETTO ? James Levine ? 2CD
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Description
1
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
RIGOLETTO
Oper in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman „Le roi s’amuse“ von Victor Hugo
Uraufführung: Venezia, Teatro La Fenice, 11. März 1851
Gesamtaufnahme in italienischer Originalsprache
Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1993
BESETZUNG
Der Herzog von Mantua — LuCIANO PAVAROtTI, Tenor
Rigoletto, sein Hofnarr — VLADIMIR CHERNOV, Bariton
Gilda, seine Tochter — CHERYL STUDER, Sopran
Giovanna, ihre Gesellschafterin — JANE SHAULIS, Mezzosopran
Sparafucile, ein Bandit — ROBERTO SCANDIUZZI, Baß
Maddalena, seine Schwester — DENYCE GRAVES, Alt
Der Graf von Monterone — ILDEBRANDO D’ARCANGELO, Baß
Der Cavaliere Marullo, Höfling — DWAYNE CROFT, Bariton
Matteo Borsa, Höfling — PAUL GROVES, Tenor
Der Graf von Ceprano — YANNIS YANNISSIS, Baß
Die Gräfin von Ceprano — HEIDI GRANT MURPHY, Mezzosopran
Ein Gerichtsdiener — ROBERT MAHER, Bariton
Ein Page — ELYSSA LINDNER, Mezzosopran
THE METROPOLITAN OPERA CHORUS
THE METROPOLITAN OPERA ORCHESTRA
Dirigent — JAMESLEVINE
Label: DEUTSCHE GRAMMOPHON.
2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 53:36 / 61:28.
Jewel-Case in Pappschuber mit 178seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch / italienisch).
Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu / Pappschuber mit minimalen Gebrauchsspuren.
HANDLUNG
Mantua, 16. Jahrhundert.
ERSTER AKT
Auf einem der rauschenden Feste des Herzogs von Mantua denkt dieser an eine schöne Unbekannte, die er in der Kirche gesehen hat, wendet sich auf der Feier aber der Gräfin Ceprano zu, die er zu verführen gedenkt. Sein Hofnarr Rigoletto verspottet den ebenfalls anwesenden Ehemann der Gräfin und unterbreitet dem Herzog vor der Hofgesellschaft den Vorschlag, den Mann der Gräfin zu verhaften, um ihn aus dem Weg zu schaffen und die Gräfin zu entführen. Selbst die intriganten Höflinge sind über die Bösartigkeit des buckligen Narren entsetzt. Einer der Höflinge behauptet, Rigoletto habe eine Geliebte, die er allabendlich besuche. Es entsteht der Plan, die vermeintliche Geliebte des boshaften Narren – bei der es sich jedoch in Wahrheit um dessen Tochter Gilda handelt – zu entführen, um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Schließlich erscheint der Graf von Monterone, dessen Tochter vom Herzog entehrt wurde. Rigoletto verspottet auch ihn und wird dafür vom Grafen mit einem Fluch belegt. Auf dem Heimweg trifft Rigoletto in einer Sackgasse auf Sparafucile, der ihm seine Dienste als Mörder anbietet. Zu Hause erwartet ihn seine Tochter Gilda, die außer zum Kirchgang nie das Haus verlassen darf und auch nie ihren Familiennamen und ihre Herkunft erfahren durfte. Giovanna, Gildas Gesellschafterin, wird ermahnt, das Tor immer geschlossen zu halten, und Rigoletto bricht unruhig wieder auf. Der Herzog hat sich aber eingeschlichen und die Unbekannte aus der Kirche als Rigolettos Tochter erkannt. In einer schwärmerischen Begegnung stellt er sich ihr als armer Student vor, Giovanna aber drängt ihn zu gehen. Gilda sieht ihm von ihrem Balkon hinterher, aber die maskierten Höflinge kommen schon mit einer Leiter, um sie zu entführen. Rigoletto, der sie dabei antrifft, wird glauben gemacht, man entführe die Frau Cepranos. Auch er wird maskiert und hält noch selber die Leiter. Erst als er Gildas Rufen hört, wird ihm sein Irrtum klar, und er erinnert sich an Monterones Fluch.
ZWEITER AKT
Im Palast ist der Herzog verärgert, daß seine heimliche Geliebte entführt wurde. Als die Höflinge, die Gilda immer noch für die Geliebte des Narren halten, ihm erzählen, man habe sie ihm in sein Schlafzimmer entführt, ist er begeistert und eilt zu ihr. Jetzt erscheint der verzweifelte Rigoletto, der das Verschwinden seiner Tochter bemerkt hat und sie im Palast vermutet. Hier singt er seine große Verzweiflungsarie „Cortigiani, vil razza dannata”. Sie kommt aus der Tür des Herzogs, und entsetzt muß Rigoletto hören, daß seine Tochter sich in den Herzog verliebt hat. Trotz ihrer Bitten, dem Geliebten zu verzeihen, will Rigoletto Rache für die beschmutzte Ehre seiner Tochter.
DRITTER AKT
Um seiner Tochter den Charakter des Herzogs zu offenbaren, besucht er mit ihr die Schenke des Mörders Sparafucile und zwingt sie dort, zu beobachten, wie der als Offizier verkleidete Herzog ein Schäferstündchen mit Maddalena, der Schwester Sparafuciles, verbringt. Anschließend bittet er seine Tochter, als Mann verkleidet vor dem Herzog nach Verona zu fliehen, und beauftragt dann Sparafucile, den Herzog zu ermorden und ihm dessen Leiche in einem Sack zu übergeben. Als Sparafucile die Tat ausführen will, stellt sich ihm seine Schwester in den Weg und fleht um das Leben ihres Geliebten. Sparafucile läßt sich erweichen und beschließt, den nächsten Mann, der zur Tür hereintritt, zu ermorden, um Rigoletto einen mit einer Leiche gefüllten Sack übergeben zu können. Kurz vor Mitternacht betritt Gilda, die einen Teil des Gesprächs zwischen dem Mörder und seiner Schwester belauscht hat, als Mann verkleidet die Schenke, um durch ihren freiwilligen Tod den Herzog zu retten. Sie wird von Sparafucile erstochen. Als Rigoletto im Morgengrauen erscheint, um den Sack mit der Leiche in Empfang zu nehmen, glaubt er, seine Rache sei gelungen. Plötzlich hört er die Stimme des Herzogs, der ein Lied singend („La donna è mobile“) die Schenke verlassen hat. Erschrocken öffnet Rigoletto den Leichensack und hält seine sterbende Tochter im Arm. Der Fluch des Grafen Monterone hat sich erfüllt.
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