?? OPER ? Charles Gounod (*1818) ? SAPHO ? 2CD
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Dec 17, 2016 Sold Date
Mar 6, 2016 Start Date
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Description

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DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Charles Gounod (1818 – 1893)


SAPHO

(Sappho)


Oper in drei Akten

Libretto von Emile d’Augier

Gesamtaufnahme in französischer Originalsprache

Uraufführung: Paris, Opéra, 16. April 1851

Live-Mitschnitt konzertanter Aufführungen, Saint-Etienne, Grand Théâtre de la Maison de la Culture et de la Communication, 11. – 15. März 1992




BESETZUNG


Sapho — MICHÈLE COMMAND

Glykera (Glycère) — SHARON COSTE

Phaon — CHRISTIAN PAPIS

Alkaios (Alcée) — ERIC FAURY

Pythéas — LIONEL SARRAZIN

Cygénire — PHILIPPE GEORGES

Der Oberpriester — PHILIPPE GEORGES

Cratès — OLIVIER CLAIRET

Erster Herold — PIERRRE DRIGUEZ

Zweiter Herold — ROBERT JEZIERSKI

Ein Hirte — SÉBASTIEN MARTINEZ

Coryphée solo — CÉCILE MAURIGE


CHŒURS LYRIQUES DE SAINT-ETIENNE

NOUVEL ORCHESTRE DE SAINT-ETIENNE

Dirigent — PATRICK FOURNILLIER




Label: KOCH SCHWANN.

2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 47:59 / 75:51).

Jewel-Case in Papschuber mit 100seitigem Booklet, darin Werkeinführung, Sängerbiographien und sowie der vollständige Abdruck des Librettos (jeweils französisch / englisch / deutsch).

Zustand: CDs neu / nicht in Folie eingeschweißt.




WERK


Diese schöne Aufnahme ist für jeden Raritäten-Sammler und Liebhaber der französischen Oper ein Muß und dokumentiert, daß es außer „Faust“, „Roméo et Juliette“ und „Mireille“ bei diesem Komponisten noch weitere Musik von großer Schönheit zu entdecken gibt. Das Werk entstand als Gegenentwurf zu der vor allem von Giacomo Meyerbeer geprägten Grand Opéra. Gounod strebte stilistisch und dramaturgisch die Strenge und Einfachheit der Reformopern Christoph Willibald Glucks an, verzichte auf alle äußerlichen Effekte und setzte stattdessen auf das hehre Pathos ausgefeilter Rezitative, feierlicher Chöre und Märsche, komplexer Ensembles sowie auf das Herausarbeiten psychologischer Situationen einer infamen Intrige. Und dies alles in einer erfrischend knappen, stringenten Konzentration auf das Wesentliche, bei der alle Nebenstränge vermieden werden, die den Ablauf der Geschehnisse unnötig aufhielten. In ihrem Grundtypus von Handlung und Stimmung steht »Sapho« indessen Vincenzo Bellinis Meisterwerk „Norma“ wesentlich näher als etwa Glucks „Iphigénie“-Opern. In psychologischer Hinsicht bereitet bereits die Lektüre des im Tonfall prosaisch modern anmutenden Librettos allergrößtes Vergnügen. Gounod hat seine Oper einer der größten Primadonnen der Musikgeschichte, Pauline Viardot-Garcia (1821–1910), auf den Leib geschrieben. Seiner Begegnung mit der berühmten Sängerin ist es zu verdanken, daß Gounod sich überhaupt dem Theater zuwandte; das Werk entstand auf dem Landgut der Viardot in Brie, wo der Komponist und seine Mutter sich einige Zeit als Gast aufhielten. Gegenstand der abstrusen Handlung ist das nur rudimentär überlieferte Leben der authentischen antiken Dichterin Sapho und ihre fatale Verstrickung zwischen dem Geliebten, einer heimtückischen Rivalin, der Politik, der Religion und der Kunst. Am Schluß stürzt sich die Unglückliche verzweifelt von dem das Meer hoch überragenden leukadischen Felsen und ertrinkt in den Fluten, nicht ohne zuvor mit der berühmtesten Nummer des Werkes, dem grandiosen und erhebenden, im Repertoire eines jeden großen dramatischen Soprans und Mezzosoprans befindlichen Abschied „O ma lyre imortelle“ (O meine unsterbliche Lyra) triumphiert zu haben.


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