I.D. COMPANY * RAR KRAUTROCK PSYCH * INGA RUMPF FRUMPY
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Nov 7, 2008 Sold Date
Oct 31, 2008 Start Date
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Description


I.D. Company * Inga Dagmar * Hörzu Black Label SHZE 801 BL (Electrola) 1970


Megarare LP mit Inga Rumpf (Frumpy) und Dagmar Krause aus dem Jahr 1970 auf dem Hörzu Black Label !

Zustand/Condition: LP und Cover: mint-

Seite Inga (all tracks written by Inga Rumpf)

1. Bhagavad Gita (6'01")

2. Bum - Bum (5'45")

3. I watched the women (4'43")

Seite Dagmar (all tracks written by Dagmar Krause, Gerhard Arnoldi, Eckhard Maronn)

1. He's out now (5'01")

2. Dünne gläserne Frauen (4'30")

3. Schneeweiße Hände (3'18")

4. Schwarzes Insekt (4'50")

I.D. Company

"...habe einen General-Intendanten gefragt, mein Lieber, der meinte, wir wären ja verrückt. I. und D. zu mischen!"

"Frag doch lieber mal einen Neunzehnjährigen..."

Kaputt! - diese Fragerei. Die Company stimmte ab. Es wurde nicht gemischt. Es wurde getrennt. Die eine Seite der Scheibe bekam den I-Sound, die andere den D-Sound.

I. D. - das war so eine Idee. Heiss und kalt.

I. sprich Inga. Inga, die Röhre. Blues-Bardin, heisere Predigerin einst bei den Hamburger City Preachers. Jetzt "Frumpy" - Girl, nice und heiss.

Die Idee? Mach was Neues. Mädchen. Das tut sie. Textet (English), haut Harmonien hin - gefundenes Fressen für die Company-Musiker -, singt sich aus: durstig nach Soul, hungrig nach Elektronik. Es klingt, als säße sie selber im Kochtopf. Das brodelt, duftet nach indischem Hanf. Oder?

Drei Titel I. - bitte wenden. Wir lassen sie nicht wechselweise singen (siehe General-Intendant). Nun also: vier Titel D.

D. sprich Dagmar. Dagmars Sopran. Diskant, dramatisch, deutsch. Einst Predigerin bei den City Preachers.

Die Idee? Mach was Neues. Mädchen. Das tut sie. Kommt mit Mau-Mau-Poesie ("lebloser Rücken gräbt sich ins Gemäuer ..."), lockt mit Liedern die Company-Electroniker. Kühn und kalt.

Selbstquälerisch unterwirft sie sich der Technik. Keucht, kreischet - kämpft mit der Maschinerie.

I.D. Company - mehr als eine Idee. Neu Old Germany mischt wieder mit.

Inga´s damaliger Produzent versuchte, ihre Ambitionen mit deutschen Texten umzusetzen und meldete sie mit einem Song gar zur Endausscheidung des Deutschen Schlagerwettbewerbs 1968 an. Als sich 1969 die Konflikte innerhalb der „Stadtprediger“ weiter zuspitzten, beschloss Inga, die bisherige Band aufzulösen. Nach einer 3-Song bzw. A-Seiten-Episode als „I.D. Company“ mit ihrer bisherigen Bandkollegin Dagmar Krause, versuchte sie bald mit dem Bassisten Karl-Heinz Schott, dem Organisten Jean-Jacques Kravetz sowie dem Drummer Udo Lindenberg neue „City Preachers“ auf die Beine zu stellen. Allerdings beanspruchte auch O’Brien Docker den Bandnamen weiterhin für sich. Die Auseinandersetzungen führten schlussendlich dazu, dass – nachdem Udo Lindenberg durch Carsten Bohn ersetzt worden war – Inga´s Band in „Frumpy“ umgetauft wurde.

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