ERNST BUSCH SIGNIERT ERICH MÜHSAM ZEIUT LEID STREITGEDICHTE KLABUND DDR 1966
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Aug 5, 2024 Sold Date
Jul 26, 2024 Start Date
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Description

Mühsam, Erich, Busch, Ernst Titel: Ernst Busch auf Aurora-Schallplatten: Zeit-, Leid-, Streitgedichte von Erich Mühsam. Klabund. Mit Faksimile-Unterschrift von Ernst Busch im Vorsatz. (Beiheft und 2 Aurora-Schallplatten) Zustand: Hülle und Beiheft mit Spuren (siehe Bild), Platten laufen gut Verlag: VEB Deutsche Schallplatten Berlin DDR Format: ca. 24 x 19 cm Seiten: 1. Auflage Margarete Körting und Albert Arid gewidmet mit Faksimile-Unterschrift von Ernst Busch. Titel auf den Platten: Lumpenlied; Soldatenlied; Streit und Kampf; Ehrung der Toten; Fünf Mark; Altes Reiterlied; Die Garde klagt; Vater ist auch dabei; Ballade des Vergessens. Inhalt Beiheft u.a.: schw/w historische Fotos und Zeichnungen von Erich Mühsam u.a.; Texte der Lieder; Artikel über Erich Mühsam, Klabund und Bela Reinitz... VON ERNST BUSCH HANDSCHRIFTLICH GEWIDMET DEM "WORTHALTER" ANDREAS W. MYTZE BERLIN 1974 
ZItat  aus der Webseite von Stefan Appelius : "  Andreas W. Mytze: Der Helfer aus dem Westen Politisches Lernen Als Robert Havemann im August 1976 die Aufhebung aller Verbote gegen das öffentliche Auftreten bestimmter Personen in der DDR, die Zulassung mehrerer Bewerber für jedes Volkskammer-Mandat und die Herabsetzung der Altersgrenze für Westreisen forderte, bediente sich der prominente Regimekritiker einer kleinen aber feinen Literaturzeitschrift namens "Europäische Ideen", die drei Jahre zuvor in West-Berlin entstanden war. Die bis heute existierenden "Europäischen Ideen" waren damals eines der wichtigsten Sprachrohre für Regimekritiker aus der DDR. Ob Robert Havemann, Jürgen Fuchs oder Wolf Biermann - am Verleger der "Europäischen Ideen", dem damals in West-Berlin lebenden Theaterwissenschaftler und Germanisten Andreas W. Mytze, kam niemand vorbei. Mit seiner zu Beginn der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) entstandenen Zeitschrift übte Mytze deutliche Kritik an den Verhältnissen in der DDR. Er zählte im November 1976 zu den letzten westlichen Journalisten, die mit Robert Havemann sprechen durften - bevor ihn die Staatssicherheit mit einem Einreiseverbot belegte. Mehr als einmal hatte Mytze die Sicherheitsorgane des Arbeiter- und Bauernstaates geärgert, als er beispielsweise zahlreichen DDR-Schriftstellern Telegramme sandte, um sie über Anschrift und Sprechzeiten des ostdeutschen Militärstaatsanwalts zu informieren, der für den Schriftsteller und Bürgerrechtler Jürgen Fuchs zuständig war, den man Ende 1976 wegen "staatsfeindlicher Hetze" einsperrte. Und damit nicht genug: In Radio-Interviews mit dem Norddeutschen Rundfunk, dem Deutschlandfunk und der BBC forderte Mytze damals zur Solidarisierung mit dem gerade ausgebürgerten Wolf Biermann und dem in DDR-Haft einsitzenden Jürgen Fuchs auf. Ein paar Monate später wandte sich Mytze in einem Offenen Brief - den er allen wichtigen westlichen Nachrichtenagenturen zugänglich machte - an den DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker, um die unverzügliche Freilassung von Jürgen Fuchs zu erreichen. Im selben Jahr, 1977, erschienen die "Europäischen Ideen" mit einem von Siegmar Faust redigierten "Sonderheft Biermann". Es enthielt Beiträge von Heinrich Böll, dem Literaturkritiker Heinrich Vormweg und Hans Habe - um nur die wichtigsten Namen zu nennen...."


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