Charly Antolini – KNOCK OUT - direct-to-disc - HighEnd
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Description
Charly Antolini – KNOCK OUT
Audiophile Pressung - 1979 - Der echte Direktschnitt von JETON
Limitierte Auflage, im Handel als Vynil-LP nicht mehr erhältlich
Sammlerstück - Rarität, von Charly Antolini handsigniert
Es handelt sich absolut um eine neue, ungespielte LP, die noch Originalverschweißt ist.
PrivatverkaufZu Charly Antolini
In den Schlägen von Charly Antolini stecken Wucht, Kraft, Zärtlichkeit, Überlegung und Können. "Ich mag es, das Schlagzeug zu streicheln und im nächsten Moment, wenn es notwendig ist, richtig draufzuschlagen", sagt er. "Power hat nichts mit Lautstärke zu tun. Power ist eine Sache der Intensität."
Mit neun Jahren begann die Schlagzeug-Leidenschaft des am 24. Mai 1937 in Zürich geborenen Schweizers, und zwei Monate vor seinem neunzehnten Geburtstag fuhr er 1956 mit seinem ersten Schlagzeug ins Jazz-Mekka Paris. Nach elf lehrreichen Monaten in der Clubs der Stadt engagierten die Schweizer Tremble Kids den Jungprofi.
Ab 1962 spielte er in den wichtigsten Big Bands des Kontinents. Seit 1976 leitet er die "Charly Antolini Jazz Power", die längst zu den gefragtesten europäischen Swing- und Mainstream-Bands zählt.
Audiophile Direktschnittplatten mit Schlagzeug-Features, die in Zusammenarbeit mit dem Fusion-Bassisten Wolfgang Schmid entstanden, festigten seinen Ruhm.
Doch Charly Antolinis Herz gehörte nach wie vor dem Swing, Mainstream und dem modernen Hard-Bop-Jazz.
Am liebsten hat er dabei Kollegen um sich, "die mit mir auf den Punkt spielen. Nicht vor dem Beat und kein Elefantenhaar hinter dem Beat, sondern sauber drauf."
Dies ist sowohl auf seinen Scheiben mit der eigenen Band als auch auf den Co-Produktionen mit deutschen, schweizerischen und britischen Kollegen zu hören.
Was ist Direktschnitt?
„Direct-to-disc“, direkt auf die Platte, heißt wörtlich übersetzt ein Aufnahmeverfahren, das zu den ältesten der Welt gehört. Denn als Thomas Alva Edison seine ersten Worte in den Trichter sprach und gleichzeitig in die Walze ritzte, hatte er den Direktschnitt erfunden. Dass dieses Aufnahmeverfahren in der Nachkriegszeit in Vergessenheit geriet, lag an der stürmischen Entwicklung sogenannter „moderner“ Bandaufnahmen, die ganz einfach problemlosere Aufnahmen möglich machten. Geschnitten wurde zwar immer noch – aber nur die abgemischte Bandversion, die letztlich als Platte veröffentlicht wurde.
Erst die High-Fidelity machte das Direktschnittverfahren wieder populär. Auf der Suche nach besseren Aufnahmetechniken, kam man zwangsläufig auf das ursprüngliche Verfahren zurück. Denn der Direktschnitt vermeidet ohrenfällig zwei gravierende Punkte herkömmlicher Aufnahmetechnik: Bandrauschen und Dynamikbegrenzung. Dafür schafft er ein paar zusätzliche Probleme. Die Musiker sind gezwungen, eine ganze Plattenseite am Stück aufzunehmen, möglichst fehlerlos. Spielfehler oder technische Probleme führen dazu, das die komplette Seite wieder von vorne aufgenommen werden muss. Für die Musiker stellt das eine enorme Belastung dar. Allerdings: Der Käufer dieser Platte erlebt seine Musiker so, wie er sie am liebsten hat: Live! Mit allen Stärke und Schwächen. Und er erlebt eine Klang, den nur der Direktschnitt bieten kann: Natürliche Instrumente, unverfälschte Stimmen, herausragende Soli.
Doch dieser Aufwand hat seinen Preis: Von JETON-Direktschnittplatten hat es weltweit nie mehr als die limitierte Auflage von ca. 15000 Exemplaren pro Originalfolie geben.
Das wiederum hat auch eine gute Seite: Direktschnittplatten sind heute bereits beliebte Sammelobjekte mit steigendem Wert.