BOB DYLAN - I´m not there 4LP Vinyl mint-Condition Original Soundtrack
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Jan 30, 2012 Sold Date
Jan 20, 2012 Start Date
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Description

BOB DYLAN - I´m not there, 4LP-Vinylalbum, Cover and Record in mint-condition, like new,


Titelverzeichnis


1. All Along The Watchtower 2. I'm Not There 3. Goin' To Acapulco 4. Tombstone Blues
5. Ballad Of A Thin Man 6. Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again 7. Pressing On 8. Fourth Time Around
1. Dark Eyes 2. Highway 61 Revisited 3. One More Cup Of Coffee 4. The Lonesome Death Of Hattie Carroll
5. Billy 1 6. Simple Twist Of Fate 7. Man In The Long Black Coat 8. Senor
1. As I Went Out One Morning 2. Can't Leave Her Behind 3. Ring Them Bells 4. Just Like A Woman 5. Mama You've Been On My Mind / A Fraction: Mama, You've Been On My Mind (Album) / Last Thoughts On Woody Guthrie (Album)
6. I Wanna Be Your Lover 7. You Ain't Goin' Nowhere 8. Can You Please Crawl Out Your Window? 9. Just Like Tom Thumb's Blues 10. The Wicked Messenger
1. Cold Irons Bound 2. The Times They Are A Changin' 3. Maggie's Farm 4. When The Ship Comes In
5. Moonshiner 6. I Dreamed I Saw St. Augustine 7. Knockin' On Heaven's Door 8. I'm Not There



Das ist ein gewaltiges wie gewagtes Projekt, das Regisseur Todd Haynes mit seinem Film wie dem dazugehörigen Soundtrack I’m Not There gestemmt hat. Wie er schon in seinem Streifen Velvet Goldmine gar nicht erst riskiert, das Leben von David Bowie minutiös nach zu zeichnen, so wenig begibt er sich auf eine zum Scheitern verurteilte Mission, die nicht minder wendungsreiche Biographie von Bob Dylan zu verfilmen. I’m Not There ist kein Biopic wie Streifen über Johnny Cash oder Ray Charles, nicht mal klassisches Erzählkino, denn Haynes verteilt die Persönlichkeit Dylan auf sechs Schauspieler, die zeitliche Abschnitte repräsentieren. Da ist die Musik schon konkreter und doch weit entfernt von einem normalen Soundtrack, Tribute-Album oder einer Ansammlung von Coverversionen. Nur der Titelsong stammt von Dylan selber und war nur auf Bootlegs der Reihe Basement Tapes zu finden. Die restlichen 33 auf zwei CDs verteilten Lieder, von denen nicht alle im Film zu hören sind, wurden von einer exquisiten Künstlerschar neu interpretiert. Ein interessantes wie gelungenes Experiment ist die Installation von zwei Hausbands, die sich an einem Großteil der Songs beteiligen: die Wüstenrocker Calexico und The Millionen Dollar Bashers, die unter anderem aus den beiden Sonic-Youth-Mitgliedern Lee Ranaldo und Steve Shelley, Tom Verlaine (Television), Dylans langjährigem Bassisten Tony Garnier und Nels Cline von Wilco bestehen. Sie begleiten eine Vielzahl ausgezeichneter Sänger wie Eddie Edder, Stephen Malkmus (ex-Pavement), Willie Nelson oder Charlotte Gainsbourg. Kein einziger Song, nicht einmal Antony & The Johnsons Sternstunde „Knockin’ On Heaven’s Door“ oder das packende „Dark Eyes“ der Co-Op Iron & Wine mit Calexico entfernt sich außer Sicht- bzw. Hörweite vom Original, und doch herrscht ein stilistisch große Eigenwilligkeit und Abwechslung zwischen Alternative, Country, Rock und Folk. Diskussionsstoff bietet auch die Auswahl, die sich weder auf die großen Hits reduziert noch in Sektierertum verfällt. Auch wenn Yo La Tengo, Mark Lanegan, Cat Power, Roger McGuinn (Byrds), Sufjan Stevens, Jeff Tweedy oder Woodstock-Veteran Richie Havens auf schon ein wenig vermisste Evergreens wie „I Want You“ oder „Hurricane“ verzichten, so steckt I’m Not There voll mit wesentlich mehr guten als respektablen Songs.


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